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Spinat genießen

Unzählige Arten der Zubereitung von Spinat sind den meisten von uns bekannt, ob als Beilage oder Hauptgericht. Von Einfach bis über extravagant reichen die Rezeptideen. Spinat im Smoothie, püriert zu Bratkartoffeln, als Füllung in Tortellini, Cannelloni oder einem Spinatstrudel, Spinatspätzle, Gnocchi, in einer Quiche, roh im Salat und und und … viele Seiten gäbe es zu füllen mit Spinat Rezepten. Grenzen gibt es wenige bei diesem so einsatzfreudigen Gemüse.

Die Herkunft von Spinat

Aus der mitteleuropäischen Küche ist Spinat als Lebensmittel heute nicht mehr wegzudenken.
Als Ursprung gilt vermutlich der Orient und von dort gelangte der Spinat im späten Mittelalter über Spanien in den deutschsprachigen Raum. Der Spinat zählt zu den Fuchsschwanzgewächsen und ist auch im Volksmund bekannt als Binatsch oder Spennat.

Wichtige Nährstoffe im Spinat

Dass Spinat richtig zubereitet nicht nur hervorragend schmeckt ist kein Geheimnis, dass er zudem sehr gesund ist auch nicht. Dieses Blattgemüse steckt voller natürlicher Kraft, da im Spinat viele Vitamine, wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme stecken, welche der Körper nutzt um die Nahrung optimal zu verdauen und für bestimmte Stoffwechselfunktionen eine wichtige Rolle spielen. Ebenfalls unterstützt der Verzehr von Spinat die optimale Blutbildung. Roher Spinat dient hervorragend als Eisenlieferant und kann frisch im Salat oder gemixt in einem Getränk, wie etwa einem Grünen Smoothie, gemeinsam mit anderen leckeren Gemüsesorten verzehrt werden. Spinat ist ein wahres Superfood, da er neben Eisen, noch Arsen, Kupfer, Jod, Vitamin C und Kalium enthält. Der Eiweißgehalt liegt zwischen 3 bis 4g pro 100g Blattspinat. Zudem enthält der Spinat Chlorophyll, welches ihm die grüne Farbe verleiht und für den menschlichen Organismus äußerst gesund ist.

Sollten Junge oder alte Spinatblätter gegessen werden?

Je jünger die Spinatblätter, desto höher ist ihr Eiweißgehalt. Das heißt aber nicht, dass die älteren, größeren Spinatblätter deswegen minderwertiger sind. Denn je größer die Spinatblätter sind, umso mehr essentielle (lebensnotwendige) Eiweißsäuren konnten sich entwickeln, welche für den Körper von großem Nutzen sind. Optimal wäre es also große und kleine Spinatblätter gemeinsam zu verwenden.

Die Heilwirkung von Spinat

Der Spinat wirkt unterstützend bei der Kräftigung von Menschen jeglichen Alters, allen voran älteren und geschwächten Menschen. Der regelmäßige Verzehr von Spinat sorgt für eine gute Rekonvaleszenz (Genesung) nach schweren Operationen, wirkt reinigend auf die Leber und hat eine positive Wirkung bei Gelbsucht. Durch den hohen Vitamin A Gehalt ist der Verzehr von Spinat gut gegen Hautprobleme, wirkt bei Verdauungsproblemen, da er die Verdauungssäfte anregt und regulierend auf Magen, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Mythos Popeye

Vielleicht gab es Popey ja nur um den kleinen Kindern den Geschmack von schlechtzubereitetem Spinat schmackhaft zu machen?!

Der Mythos vom Spinat er verleihe Muskeln und macht stark wie Popey ist übrigens wahr. Im Rahmen neuerer Studien wurde herausgefunden, dass das vorhandene Nitrat im Spinat wirklich eine positive Auswirkung auf die Muskulatur hat. Bei regelmäßigen Verzehr von etwa 200g Spinatblättern pro Tag, konnte eine deutliche Stärkung der Muskulatur festgestellt werden. Wenn der Spinat also von Mai bis Oktober aus Freialandanbau erhältlich ist, sollte er möglichst oft auf unserem Speiseplan stehen.

Den Spinat richtig lagern

Trocken im Kühlschrank gelagert, besser noch so frisch wie möglich gegessen. Durch zu lange Lagerung von Spinat wird er lasch, verwelkt schnell und das enthaltene Nitrat (für den Körper unschädlich) verändert sich in Nitrit. Heute weiß man, dass Nitrit in zu großen Mengen den Sauerstofftransport im Körper negativ beeinflusst. Außerdem nimmt der Nährstoffgehalt des Spinats ab dem Zeitpunkt der Ernte stetig ab. Frisch auf dem Markt gekauft und noch am selbigen, spätestens am darauffolgenden Tag verzehrt, schmeckt der Spinat am besten und ist auch am gesündesten. Länger als 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt bekommt dem Spinat nicht gut.

Zudem sollte beim Kauf des Spinates auf Bio Qualität geachtet werden, da bei industriell angebautem Spinat durch das Düngen mit Phosphat der Ertrag zwar gesteigert, jedoch die Bildung verschiedener Vitamine gehemmt wird.