Solve : *
18 ⁄ 6 =


Solve : *
12 − 7 =

Liebe auf den ersten Schluck

Es sind nicht wirklich die probiotischen oder anderen Gesundheit versprechenden Eigenschaften, die es mir bei diesem Getränk angetan haben – obwohl ich diese natürlich auch sehr zu schätzen weiss! Doch dazu später mehr.
Kombucha schmeckt einfach super lecker. Ein bisschen wie Eistee, leicht säuerlich mit einer feinen fruchtigen und herben Note. Für viele Leute ist Kombucha eine wunderbare Alternative zu Sodagetränken. und das gute daran ist, er ist ganz einfach selber zu machen.

Was ist Kombucha Tee?

Die genauen Ursprünge von Kombucha sind im Laufe der Zeit verloren gegangen. Es wird vermutet, dass er im Fernen Osten, wahrscheinlich China, entstanden ist und dort seit mindestens zweitausend Jahren konsumiert wird. Die erste aufgezeichnete Verwendung von Kombucha stammt aus 221 v. Chr. während der Tsin-Dynastie. Dort war er bekannt als „Der Tee der Unsterblichkeit“.

Kombucha beginnt als stark gesüßter Schwarz- oder Grüntee, der dann mit Hilfe eines sogennten Scoby vergoren wird. „SCOBY“ ist ein Akronym für „symbiotische Kultur von Bakterien und Hefe“. Er ist zu vergleichen mit der Essigmutter, die man verwendet um Essig herzustellen. Die Bakterien und Hefe verstoffwechseln den Zucker und verwandeln den Tee in ein erfrischend prickelndes und kohlensäurehaltiges Getränk. Der Zuckeranteil verringert sich proportional zur Gärzeit, hängt aber gleichzeitig auch von Menge des Zucker ab, die ursprünglich hinzugefügt wurde.

Was ist ein SCOBY?

Eine Kombucha Kultur, die man auch als Scoby bezeichnet, sieht ein wenig wie ein beiger, gummiartiger Pfannkuchen aus. Vielen Leute erinnern sein Aussehenen und seine Konsisistenz an einen Pilz, weshalb er oft fälschlicherweise auch als Kombuchapilz bezeichnet wird. Seine Farbe verändert sich während der Fermentierung. Die im Tee enthaltenen Tannine verleihen dem SCOBY eine leicht bräunlich Farbe. Nach Zubereitung des Tees wird der SCOBY dem abgekühlten Getränk hinzugefügt. In der Regel schwimmt er dann an der Oberfläche und hilft somit die fuer die Fermentierung notwendige Umgebung zu bewahren. Die Fermentierung dauert ca. 1 Woche, hängt aber auch von Faktoren wie z. B. der Umgebungstemperatur ab. Dabei gilt je geringer die Temperatur, desto länger dauert die Fermentierung. Daher sollte der Kombucha jeden Tag geschmacklich überprüft werden, um so den optimalen Zeitpunkt zu erreichen.

Kombucha und Gesundheit

Kombucha ist unumstritten voller probiotischer Bakterien sofern er nach Abschluss der
Fermentierung nicht pasteurisiert wird und die Kulturen somit zerstört werden. Die probiotischen Helfer unterstützen die Darmflora und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems. In manchen Beträgen liest man teilweise von therapheutischen Wirkungen, die jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen sind. Derartige Informationen sind daher mit Vorsicht zu genießen. Am besten ist man beraten seinen Sachverstand walten zu lassen und auf beim Verzehr von Kombucha auf seinen eigenen Körper zu hören.

Kombucha und Alkohol

Kombucha enthält einen minimalen Alkoholanteil als Nebenprodukt des Fermentationsverfahrens. Es sind in der Regel nicht mehr als 1 – 1,5%. Also, wenn man nicht gleich mehrere Flaschen auf einmal trinkt, sollte der Alkoholgehalt keine große Rolle spielen. Allerdings sollten Leute mit Alkoholempfindlichkeit oder die, die Alkohol aus anderen Gründen vermeiden, sich seiner Anwesenheit bewusst sein.